Mein Leben ist sinnlos seit gestern. Na gut. Nicht sinnlos. Aber ziellos. Denn gestern ist das Tape mit den MTV GAME AWARDS an den Sender gegangen. „Wie? Jetzt schon?“ wird sich der eine oder andere vielleicht fragen? Ja, jetzt schon. Denn dieses Jahr ist einiges anders. Und hoffentlich auch besser. Aber davon kann sich jeder selbst überzeugen. Am Freitag 22:00 Uhr auf MTV.
So glücklich ich darüber bin, dass das Teil endlich fertig ist und so stolz ich auf das bin, was wir da abgeliefert haben, so komisch fühlt sich das aber an. Denn mein Leben war in den letzten Monaten geprägt von dem Motto „Wie schaffe ich es trotz der Game Awards noch alle BVB Spiele zu sehen und es zu schaffen, dass die tollste Frau von Welt wo gibt nicht die Polizei ruft, wenn ich in die Wohnung komme, weil sie mich nicht mehr erkennt und für einen Einbrecher hält?“ Die GAME AWARDS haben in 2009 schon von Anfang an eine wichtige Rolle eingenommen, in den letzten vier Monaten haben sie meinen Lebensrhythmus komplett bestimmt.
Die MTV GAME AWARDS waren mehr „mein“ Projekt als jedes andere zuvor. Ich bin auf dieses Projekt stolzer als auf alles andere in meiner Karriere. Nicht, weil die meisten inhaltlichen Ideen eingebracht habe – das habe ich nämlich nicht und so eine Sendung ist ja immer das Ergebnis eines Teams -, sondern weil ich von Anfang an dabei war und der einzige war, der von Anfang bis Ende über das Gesamtbild einen Überblick hatte. Ich hatte zu Beginn des Jahres an die Idee, dass es doch super wäre die bei uns im Hause zu produzieren und habe immer mal wieder mit dem Sender gesprochen. Als dann klar war, dass wir das wirklich tun, stand ich – im übertragenen Sinne - vor dem weißesten Blatt Papier meiner beruflichen Karriere. Ein leeres weißes Blatt Papier auf dem Nichts stand außer der Überschrift „MTV GAME AWARDS“. Es war nichts definiert. Weder die Moderatoren, noch die Inhalte noch irgendwas. Für das was wir später produziert haben gab es keinerlei Referenz. Zum Glück haben mit Simon und Budi dann die besten Moderatoren die man für dieses Projekt haben kann zugesagt und unfassbar viele gute inhaltliche Ideen eingebracht und wir haben sehr schnell ein wirklich schlagkräftiges Team geformt, die alle das Maximale aus sich herausgeholt haben. Ich bin immer noch tiefenbeeindruckt wie gut jeder Einzelne an diesem Projekt gearbeitet hat. Fall Sie sich fragen, was da mein Job ist: Ich muss den Überblick über alles behalten, schauen das sich das alles zusammenfügt und wenn es komplett schief geht ist es mein Kopf der ab ist. Das frisst bei einem Projekt dieser Größe das komplette Leben auf. Ich liebe das. Genau meine Welt.
Nur jetzt wo es vorbei ist fühle ich mich irgendwie leer. Mein Ziel ist weg. Denn das lautetet die GAME AWARDS auf den Schirm zu bringen. Und das ist erreicht. Wenn jetzt nicht noch einer bei MTV einbricht und die Sendung klaut oder so. Und nun ist da die große Leere. Es ist nicht so, dass ich jetzt nichts mehr zu tun habe. Im Gegenteil. Ich habe genug Baustellen, die ich in den letzten Monaten vernachlässigen musste. Aber dieser existenzielle Druck ist weg. Bei so einem Projekt gehst Du als Verantwortlicher eben durch ein emotionales Wechselbad. Ich habe von völliger Verzweiflung bis zu euphorischen Ausbrüchen wirklich alles dabei gehabt. Du wachst jeden Tag mit wirklich schwierigen Problemen auf und gehst damit ins Bett. Jeden Tag. Für jede gelöste Baustelle tut sich eine neue auf und mindestens 10 Mal siehst Du Dich schon als Hartz IV Empfänger, der nie wieder einen Job bekommt. Selbst meinen so geliebten BVB-Fanclub www.borussen-sailors.de musste ich in der Zeit deutlich vernachlässigen bzw. die wichtigen Dinge tief in der Nacht machen. Ich werde mir ums Wochenende zwei Tage frei nehmen und mir die Birne durchpusten. Und dann neue Ziele ins Visier nehmen. Da ist schon so einiges am Horizont, was sich nähert.
Aber vorher müssen drei Punkte in Hoppenheim her. Wenn wir da verlieren schreie ich.
Mittwoch, 25. November 2009
Dienstag, 24. November 2009
Jahreshauptversammlung, oder: Im Derby gibt´s kein Abseits
Sonntag war ich, wie bereits erwähnt, auf der Mitgliederversammlung des BVB e.V., die ungefähr so spannend war wie ein Mittagessen mit einer Gruppe Steuerberater. Wobei ich damit wahrscheinlich den Steuerberatern unrecht tue, weil die im Vergleich dazu Rock´n Roll sind. So eine Veranstaltung wie die sonntägliche ist aber auch wirklich nicht leicht zu ertragen. Nicht mal, wenn BVB drauf steht. Und es wird auch nicht leichter, wenn man einen Schädel wie ein Rathaus hat wie ich am Sonntag. Dass ich mir so einen unfassbaren Quatsch antue zeigt wirklich, dass ich behämmert bin. Also jetzt mal ehrlich. Sonntagmorgen. Man kann auspennen. Und hört sich stattdessen an wie Dr. Rauball die Namen von Mitgliedern vorliest die seit 25 Jahren im Verein sind. Das knistert an allen Ecken vor Spannung.
Versammlungen dieser Art ziehen zwei Leute Menschen an. Entweder Überzeugungstäter oder querulantische Selbstdarsteller. Was natürlich dann doch erklärt warum ich da bin. Leider haben die meisten Leute, die sich da zu Wort melden im Gegensatz zu mir keinen Unterhaltungswert. Was jetzt wieder unfassbar arrogant klingt, aber dadurch auch nicht weniger wahr wird. Wobei ich sagen muss, dass der eine Kollege, der Watzke zweimal frontal anging höchst unterhaltsam war, was meine Aussage auch wieder ad absurdum führt und nur noch von der Aussage getoppt wird, dass Watzke einem der Teilnehmer Populismus vorwarf, was dann ja schon groteske Züge hat, wenn man bedenkt, dass Aki vorher noch mal das Abseitstor der Hamburger zeigte und darauf hinwies, dass wir im Eurpoacup wäre, wenn das Tor gegeben worden wäre. Das Abseitstor von Alex Frei im Derby hat er nicht gezeigt.
Was aber auch wieder okay ist, weil es im Derby – zumindest für uns – kein Abseits gibt.
Versammlungen dieser Art ziehen zwei Leute Menschen an. Entweder Überzeugungstäter oder querulantische Selbstdarsteller. Was natürlich dann doch erklärt warum ich da bin. Leider haben die meisten Leute, die sich da zu Wort melden im Gegensatz zu mir keinen Unterhaltungswert. Was jetzt wieder unfassbar arrogant klingt, aber dadurch auch nicht weniger wahr wird. Wobei ich sagen muss, dass der eine Kollege, der Watzke zweimal frontal anging höchst unterhaltsam war, was meine Aussage auch wieder ad absurdum führt und nur noch von der Aussage getoppt wird, dass Watzke einem der Teilnehmer Populismus vorwarf, was dann ja schon groteske Züge hat, wenn man bedenkt, dass Aki vorher noch mal das Abseitstor der Hamburger zeigte und darauf hinwies, dass wir im Eurpoacup wäre, wenn das Tor gegeben worden wäre. Das Abseitstor von Alex Frei im Derby hat er nicht gezeigt.
Was aber auch wieder okay ist, weil es im Derby – zumindest für uns – kein Abseits gibt.
Sonntag, 22. November 2009
Ich bin der personifizierte Rock´n Roll - oder so ähnlich
Das ganze Wochenende stand unter einem Fußballstern. Als wollte es mit mir feiern, dass ich die beruflich anstrengendste Zeit des Jahres überstanden habe. Und es fühlte sich genau richtig an. So und nicht anders sollte ein Wochenende sein. Von Suff bis Arbeit war alles dabei. Außer Schlaf. Aber da komme ich später zu.
Der Freitag begann relativ unspektakulär. Ich bin bei meinen Eltern aufgeschlagen, habe mit meinem Vater ein Bier getrunken und Ende. Meine Eltern wohnen direkt auf der Wittener Stadtgrenze zu Dortmund. Ein Meter des Gartens liegt sogar in Dortmund. Was mir als gebürtigem Dortmunder das Gefühl gibt in Dortmund zu nächtigen. Auch wenn´n erschummelt ist, ist das ein gutes Gefühl.
Das Gefühl vor Ort war – wie erwartet - wirklich anders. Denn es gab diesmal eben kein Vorglühbier im Schwimmbad, sondern ich war ab 16:00 Uhr mit Marcel von der Treuen 13 , Schummi von den Kamener Jungs und Dennis von uns in einem Kabuff unter Block 11 und habe Tickets für die Fanparty verkauft. Zum Glück war der Ansturm beherrschbar und die 1000 Tickets verkauften sich relativ gleichmäßig bis kurz vor Spielbeginn. Danach hätten wir aber noch locker mehr verkaufen können. Ich habe jetzt die relativ exklusive Einsicht in die Besucherstruktur der Fanparty und muss sagen: Ich freu mich da sehr drauf. Da waren wirklich keine Leute dabei, die ich als unangenehm empfand. Der 19.12. wird ein bunter Abend werden. Da bin ich mir ziemlich sicher. Zumindest für Westfalenhalle 3. Bei Halle 1 würde ich da meine Hand nicht für ins Feuer legen. Wobei Udo Jürgens es schon richten wird. Naja, die Generation 80+ hat auch ein Recht auf Party.
Ebenfalls neu für mich war das Gefühl, die ersten 15 Minuten des Spiels zu verpassen. Denn während auf der Süd schon der Mob tobte habe ich Geld gezählt. Was tut man nicht alles für seinen Verein. Das gibt einem lustigerweise das Gefühl was Besonderes zu sein. „Schreit ihr nur, ich arbeite hier“ Aber allzu oft möchte ich dann bitte auch nicht besonders sein. Manchmal ist normal sein selbst für mich ein angenehmer Zustand.
Nach dem Spiel bin ich dann mit Lieblings-Ultra Woddy und ein paar seiner auf den Weihnachtsmarkt, bevor ich die Jungs da sitzen ließ und mich in die „Lenz Stube“ aufmachte. Wenn Sie der lange nicht mehr zitierte Marschmensch sind: Die „Stube“ ist eine von Dortmunds größter Ultra-Gruppierung „The Unity“ selbstbetriebene Kneipe in Dortmund. Ich war bisher noch nie da gewesen, weil ich ja meistens direkt nach Hamburg zurückfahre und hatte dementsprechend auch keine Erwartungen. Neben Schummi traf ich noch ein SG-Redaktionsmitglied, dass mir bisher auch nur virtuell vertraut war. Was soll ich sagen: Es wurde ein exzessiver Abend. Schummi ist nicht unbedingt jemand, bei dem das Bier Gefahr läuft zu verdunsten. Und der andere Kollege ist auch ein Großer an der Tasse. Wenn ich am Sonntag Abend immer noch verkatert bin – nur von Bier – dann lässt das tief blicken. Ich bin der personifizierte Rock´n Roll. Oder sowas in der Art.
Während des Feierns hatte ich nicht auf die Uhr geschaut. Ich wollte am Sonntag um 8 Uhr aufstehen, weil um 11 Uhr die Mitgliederversammlung des BVB e.V. war. Und ich glaube ich habe wirklich dumm aus der Wäsche geschaut, als ich vor einschlafen auf die Uhr gesehen habe und es 5 Uhr war. Und das lag nicht nur an meinem zerstörten Zustand. Wenn man noch einen Indikator braucht braucht WIE bescheuert ich bin, dann kann man das wohl an dem Umstand erkennen, dass ich mich unfassbar verkatert an einem Sonntag früh aus dem Bett bewege, um mir eine schnarchlangweilige Jahreshauptversammlung anzuschauen. Was ja nicht jeder schafft, der bis fünf Uhr saufen war.
Fragen Sie nach beim Lieblingsultra.
Der Freitag begann relativ unspektakulär. Ich bin bei meinen Eltern aufgeschlagen, habe mit meinem Vater ein Bier getrunken und Ende. Meine Eltern wohnen direkt auf der Wittener Stadtgrenze zu Dortmund. Ein Meter des Gartens liegt sogar in Dortmund. Was mir als gebürtigem Dortmunder das Gefühl gibt in Dortmund zu nächtigen. Auch wenn´n erschummelt ist, ist das ein gutes Gefühl.
Das Gefühl vor Ort war – wie erwartet - wirklich anders. Denn es gab diesmal eben kein Vorglühbier im Schwimmbad, sondern ich war ab 16:00 Uhr mit Marcel von der Treuen 13 , Schummi von den Kamener Jungs und Dennis von uns in einem Kabuff unter Block 11 und habe Tickets für die Fanparty verkauft. Zum Glück war der Ansturm beherrschbar und die 1000 Tickets verkauften sich relativ gleichmäßig bis kurz vor Spielbeginn. Danach hätten wir aber noch locker mehr verkaufen können. Ich habe jetzt die relativ exklusive Einsicht in die Besucherstruktur der Fanparty und muss sagen: Ich freu mich da sehr drauf. Da waren wirklich keine Leute dabei, die ich als unangenehm empfand. Der 19.12. wird ein bunter Abend werden. Da bin ich mir ziemlich sicher. Zumindest für Westfalenhalle 3. Bei Halle 1 würde ich da meine Hand nicht für ins Feuer legen. Wobei Udo Jürgens es schon richten wird. Naja, die Generation 80+ hat auch ein Recht auf Party.
Ebenfalls neu für mich war das Gefühl, die ersten 15 Minuten des Spiels zu verpassen. Denn während auf der Süd schon der Mob tobte habe ich Geld gezählt. Was tut man nicht alles für seinen Verein. Das gibt einem lustigerweise das Gefühl was Besonderes zu sein. „Schreit ihr nur, ich arbeite hier“ Aber allzu oft möchte ich dann bitte auch nicht besonders sein. Manchmal ist normal sein selbst für mich ein angenehmer Zustand.
Nach dem Spiel bin ich dann mit Lieblings-Ultra Woddy und ein paar seiner auf den Weihnachtsmarkt, bevor ich die Jungs da sitzen ließ und mich in die „Lenz Stube“ aufmachte. Wenn Sie der lange nicht mehr zitierte Marschmensch sind: Die „Stube“ ist eine von Dortmunds größter Ultra-Gruppierung „The Unity“ selbstbetriebene Kneipe in Dortmund. Ich war bisher noch nie da gewesen, weil ich ja meistens direkt nach Hamburg zurückfahre und hatte dementsprechend auch keine Erwartungen. Neben Schummi traf ich noch ein SG-Redaktionsmitglied, dass mir bisher auch nur virtuell vertraut war. Was soll ich sagen: Es wurde ein exzessiver Abend. Schummi ist nicht unbedingt jemand, bei dem das Bier Gefahr läuft zu verdunsten. Und der andere Kollege ist auch ein Großer an der Tasse. Wenn ich am Sonntag Abend immer noch verkatert bin – nur von Bier – dann lässt das tief blicken. Ich bin der personifizierte Rock´n Roll. Oder sowas in der Art.
Während des Feierns hatte ich nicht auf die Uhr geschaut. Ich wollte am Sonntag um 8 Uhr aufstehen, weil um 11 Uhr die Mitgliederversammlung des BVB e.V. war. Und ich glaube ich habe wirklich dumm aus der Wäsche geschaut, als ich vor einschlafen auf die Uhr gesehen habe und es 5 Uhr war. Und das lag nicht nur an meinem zerstörten Zustand. Wenn man noch einen Indikator braucht braucht WIE bescheuert ich bin, dann kann man das wohl an dem Umstand erkennen, dass ich mich unfassbar verkatert an einem Sonntag früh aus dem Bett bewege, um mir eine schnarchlangweilige Jahreshauptversammlung anzuschauen. Was ja nicht jeder schafft, der bis fünf Uhr saufen war.
Fragen Sie nach beim Lieblingsultra.
Samstag, 21. November 2009
Fußball kann auch Arbeit sein
Heute gibt es Fußball mal wieder anders. Denn nach langem hin und her steht endlich die Fanparty zum 100. Geburtstag unseres Ballspielvereins in der Westfalenhalle 3. Das heißt für die BVB Fans, dass es neben der offiziellen Gala auch noch eine bezahlbare Alternative gibt. Die wahrscheinlich sogar deutlich lustiger werden wird. Und das heißt für mich heute, dass die Stunden vor dem Spiel unentspannter werden, denn ich bin in den Verkauf der Tickets involviert. Dass bedeutet vermutlich jede Menge Hektik, Stress und den Umstand, dass ich erst im letzten Moment auf meinen Platz komme.
Das macht einem natürlich auf der einen Seite viel vom Freizeiterlebnis Fußball kaputt, denn der klassische Smalltalk im Schwimmbad und das langsame Reinkommen in den Spieltag fällt weg. Auf der anderen Seite ist es mir extrem wichtig, mich für den Verein bzw. für die Fanszene zu engagieren. Denn der BVB ist für mich eben mehr als eine Freizeitbeschäftigung. Und ich finde es extrem wichtig, dass die Fanszene eine mündige ist. Dass sie vom Verein ernst genommen wird, dass sie sich einbringt und dass sie Rechte hat und mitdiskutieren kann. Das man aber nur, wenn mann sich auch aktiv engagiert und arbeitet. Wer Rechte will kann Pflichten nicht ablehnen. Und deswegen habe ich überhaupt kein Problem damit mal einen Spieltag mit mehr Hektik zu verbringen. Im Gegenteil. Allerdings bin ich wirklich froh, dass ich die Hardcore-Stress mit den Game Awards hinter mir habe. Denn so habe ich das erste Wochenende seit 3 Monaten ohne Kopfkino. Wobei man mich auch als Workoholic outen könnte uns sagen: Kaum ist der Jobstress durch, such mir Fußballstress.
Das heißt für mich natürlich auch, dass Alkohol für mich heute vor dem Spiel tabu ist, denn ich habe ja Verantwortung. Man kann ja nicht mit Geld hantieren und Bier trinken. Ich weiß, was Sie jetzt denken: „Na, ob der das ohne Bier schafft?“ Machen Sie sich keine Sorgen. Ich weiß, dass ich an meinem Klischee des Alkoholikers arbeite, aber ich komme wunderbar ohne Alkohol aus. Ich muss nicht zwanghaft trinken.
Aber ich tu es echt gerne.
Das macht einem natürlich auf der einen Seite viel vom Freizeiterlebnis Fußball kaputt, denn der klassische Smalltalk im Schwimmbad und das langsame Reinkommen in den Spieltag fällt weg. Auf der anderen Seite ist es mir extrem wichtig, mich für den Verein bzw. für die Fanszene zu engagieren. Denn der BVB ist für mich eben mehr als eine Freizeitbeschäftigung. Und ich finde es extrem wichtig, dass die Fanszene eine mündige ist. Dass sie vom Verein ernst genommen wird, dass sie sich einbringt und dass sie Rechte hat und mitdiskutieren kann. Das man aber nur, wenn mann sich auch aktiv engagiert und arbeitet. Wer Rechte will kann Pflichten nicht ablehnen. Und deswegen habe ich überhaupt kein Problem damit mal einen Spieltag mit mehr Hektik zu verbringen. Im Gegenteil. Allerdings bin ich wirklich froh, dass ich die Hardcore-Stress mit den Game Awards hinter mir habe. Denn so habe ich das erste Wochenende seit 3 Monaten ohne Kopfkino. Wobei man mich auch als Workoholic outen könnte uns sagen: Kaum ist der Jobstress durch, such mir Fußballstress.
Das heißt für mich natürlich auch, dass Alkohol für mich heute vor dem Spiel tabu ist, denn ich habe ja Verantwortung. Man kann ja nicht mit Geld hantieren und Bier trinken. Ich weiß, was Sie jetzt denken: „Na, ob der das ohne Bier schafft?“ Machen Sie sich keine Sorgen. Ich weiß, dass ich an meinem Klischee des Alkoholikers arbeite, aber ich komme wunderbar ohne Alkohol aus. Ich muss nicht zwanghaft trinken.
Aber ich tu es echt gerne.
Donnerstag, 19. November 2009
Die fertigste Maus von Mexiko
Ich bin die fertigstes Maus von ganz Mexiko. Der Haupt-Harcore-Stress für die MTV GAME AWARDS ist vorbei und mein Körper fällt in sich zusammen. Jetzt wird zwar noch mal bis zur Austrahlung gearbeitet werden, aber im Großen und Ganzen sind alle potenziellen Neckbreaker umschifft. Ich habe wirklich alle psychischen Ups and Down durch. Von völliger Verzweifelung bis extremen Freundgefühlen.
Egal. Ich habe die schwerste Phase dieses Jahres überstanden ohne auch nur einmal ein Spiel zu verpassen. Es werden noch Beschwernisse wie Krankheit oder sonstiges kommen, aber ich habe eine wirklich große Klippe umschifft. Heute fahre ich zu meinen Eltern und bleibe da bis Montagmorgen. Anders als sonst freu ich mich da sogar richtig drauf da zu sein und einfach mal nichts zu machen. Wobei „Nichts machen“ auch relativ ist. Ich komme spät an, werde ins Bett gehen und am Samstag dann ab 15:00 Uhr am Stadion sein.
Auf Alkohol wird dabei verzichtet, weil noch einiges Organisatorisches ansteht. Ich bitte das für Protokoll zu verzeichnen: MQ ist nüchtern beim Fußball. Am Sonntag steht dann die Mitgliederversammlung des BVB an. Also ist das Wochenende doch vollgepackt. Aber eben mit BVB. Was ja auch mal echt gut ist. Wegen mir könnten in der nächsten Woche drei Spiele sein.
Wobei ich merke, dass ich aus dem Rhythmus bin. Diese Scheiß-Länderspielpausen bringen einen immer völlig raus. Dieser typische Takt von Montags bis Sonntags stimmt einfach nicht mehr, weil es keine Trauer oder Freunde am Sonntag gab, keine Pressenachschau am Montag und so weiter uns so weiter.
Aber scheiß drauf. Ab morgen hat das Leben wieder einen Sinn.
Egal. Ich habe die schwerste Phase dieses Jahres überstanden ohne auch nur einmal ein Spiel zu verpassen. Es werden noch Beschwernisse wie Krankheit oder sonstiges kommen, aber ich habe eine wirklich große Klippe umschifft. Heute fahre ich zu meinen Eltern und bleibe da bis Montagmorgen. Anders als sonst freu ich mich da sogar richtig drauf da zu sein und einfach mal nichts zu machen. Wobei „Nichts machen“ auch relativ ist. Ich komme spät an, werde ins Bett gehen und am Samstag dann ab 15:00 Uhr am Stadion sein.
Auf Alkohol wird dabei verzichtet, weil noch einiges Organisatorisches ansteht. Ich bitte das für Protokoll zu verzeichnen: MQ ist nüchtern beim Fußball. Am Sonntag steht dann die Mitgliederversammlung des BVB an. Also ist das Wochenende doch vollgepackt. Aber eben mit BVB. Was ja auch mal echt gut ist. Wegen mir könnten in der nächsten Woche drei Spiele sein.
Wobei ich merke, dass ich aus dem Rhythmus bin. Diese Scheiß-Länderspielpausen bringen einen immer völlig raus. Dieser typische Takt von Montags bis Sonntags stimmt einfach nicht mehr, weil es keine Trauer oder Freunde am Sonntag gab, keine Pressenachschau am Montag und so weiter uns so weiter.
Aber scheiß drauf. Ab morgen hat das Leben wieder einen Sinn.
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fertig aus dem Rhythmus
Das schlechtes Gewissen
Hier meldet sich das schlechte Gewissen. Denn ich werde heute wieder nichts schreiben können. Ich war gestern wieder bis 1 Uhr in der Firma und dann noch bis 3 Uhr zu Hause wach. Um 6 Uhr habe ich die tollste Frau der Welt wo gibt zu schwimmen gefahren. Und dann habe ich mich wieder hingelegt. Eigentlich hatte ich mir einen Wecker gestellt, aber ich habe bis eben geratzt und nun muss ich duschen und in die Firma. Natürlich würde ich Euch gerne einen nette Blog-Post schreiben, aber ich muss dringend ins Büro und Texte für die MTV GAME AWARDS schreiben. Keine Chance das zu verschieben. Mir fällt auch absolut nichts zum Thema Fußball ein. Aber zu Videospielen wüsste ich gerade eine Menge. Was aber auch nicht zu dem Blog passt. Ich hasse Tage an denen ich nichts im Blog schreibe. Deswegen habbe ich jetzt noch fix den Laptop aufgeklappt und schreibe Euch hier im Bett ein paar Zeilen. Aber es geht leider wirklich nicht mehr heute. Nehmt es mir nicht übel.
Morgen Kinder wird´s was geben.
Morgen Kinder wird´s was geben.
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Schlechtes Gewissen müde
Dienstag, 17. November 2009
Es bloggt keiner - hier in Kenntucky
Hier wird heute nicht gebloggt. Ich bin gestern um 10 Uhr in den Schnitt und Nachts um ein Uhr raus. Dann bis 4 Uhr noch ein wenig im Netzt gesurft und gebloggt. Heute ab 10:30 bis 23:00 Uhr im Schnitt. Morgen ab 09:15 Uhr bis wahrscheinliuch tief in die Nacht. Fußball ist weit weg. Ganz weit. So weit wie Kenntucky. Da bloggt dann auch einfach mal keiner. Also in Kenntucky meine ich. Aber hier auch nicht. Es sein denn jemand aus Kenntucky würde hierher kommen um zu bloggen. Was aber doof wäre, weil ich ja gar nicht hier bin. Sondern weg. Aber nicht in Kenntucky. Was soll ich auch in Kenntucky? Der der da bloggt ist ja hier. Aber ich nicht. Denn ich bin ja weg. Aber nicht in Kenntucky. Sondern im Schnitt. Und schneide einen Film. Über Kenntucky? Fast. Eher über Games. Von denen keines in Kenntucky entstanden ist.
Hirn setzt aus! Übersprungsreaktion. So ein Unsinn! Mir egal!
Hirn setzt aus! Übersprungsreaktion. So ein Unsinn! Mir egal!
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Kenntucky hier bloggt keiner
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